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Die Mind Map-Methode

 

Oft habe ich eher zu viele neue Ideen im Kopf, aber manchmal ist auch mein Kopf leer und ich rätsele darüber, was ich als nächstes zeichnen könnte. Zwar kann man in diesen Momenten auf den Zufall oder eine geniale Eingebung hoffen, aber wen man ehrlich ist, gerade wenn zwanghaft nach neuen Ideen sucht, fallen sie meistens leider nicht vom Himmel. 😉

Wenn Du aber nicht alleine darauf vertrauen möchtest, dass Dich irgendwann die Muse küsst, möchte  ich Dir eine ganz einfache Methode vorstellen, mit der Du als Illustrator/in super schnell wieder auf neue Ideen kommst. Ideenfindung leicht gemacht!

 

Mind Map für Illustrationsideen

Fang wir an! Du hast sicher schon einmal von einer Mind Map gehört, oder? Diese Methode eignet sich super um neue Illustrationsideen zu entwickeln.

Zuerst wählst Du ein grobes Thema aus. In diesemm Fall habe ich das Thema „Halloween“ gewählt. Dein Thema schreibst Du in die Mitte eines Blattes und umkreist es. Von diesem Kreis ziehst Du nun Striche zu neuen Kreisen und schreibst dort Deine spontannen Ideen zu dem Thema „Halloween“ hinein.

Du solltest zu diesem Zeitpunkt noch nicht filtern, ob sich diese Begriffe sich auch gut zum Illustrieren eignen oder Du diese Begriffe gut illustrieren kannst ;), sondern einfach Deinen spontanen Einfällen Raum geben. Diese neuen Begriffe verfeinerst Du weiter. Also hast Du z.B. von „Halloween“ → „komische Gestalten“ abgeleitet, kannst Du nun Deine spontanen Ideen zu dem Begriff „komische Gestalten“ weiter ausbauen.

Versuche die Mind Map ungefähr in alle Richtungen gleich weit zu verzweigen. Also so 4 – 5 Schritte von dem Grundbegriff reichen für den Anfang, die Methode ist aber nach Lust und Laune erweiterbar. 🙂

Du siehst, meine Mind Map ist recht wild und einfach drauf los geschrieben. Ich habe mir dann aus dem ganzen Begriffen ein paar Begriffe pink umkringelt, die ich passend für eine Illustration zum Thema „Halloween“ fand.

Aus den Begriffen:

  • Monster
  • Spinne
  • Angst

habe ich dann diese Illustration entwickelt.

Ich fand es lustig, wenn ein Monster auch mal Angst vor einer Spinne hat. 😉

 

Du siehst, man kommt mit dieser Methode recht schnell zu neuen Ideen. Und man kann sich herrlich in einem Themenfeld austoben. Wie gesagt, die Mind Map kannst Du nach Lust und Laune immer weiter verzweigen und so bekommst Du eine riesige Menge an neuen Ideen.

Na, wie sieht es aus? Leg´doch auch einfach mal eine Minmap an!

 

Aber was, wenn es richtig lustig oder besonders originell werden soll?

 

Besonders witzig sind ja Gegensätze oder Dinge, die man so in dem Kontext nicht erwartet. Wenn man das Thema „Halloween“ nimmt, dann denkt man vielleicht nicht gerade an „Sommer, Sonne und Strand“, oder? 😉 Aber manchmal ist das der Schlüssel für tolle Ideen! Deswegen habe ich zum Thema „Halloween“ eine zweite Minmap zum Thema „Sommer“ angelegt.

Und nun wird es spannend. Man umkringelt einfach, in beiden Mind Maps, ein paar Begriffe, die einen anlachen. In meinem Fall waren es:

Mind Map „Sommer“:

  • Meer
  • Ananas
  • Sonne

Mind Map „Halloween“:

  • Kürbis
  • Spinne

Und daraus habe ich dann die folgende Illustrtaion entwickelt. Ich dachte mir, eine verwirrte Ananas zwischen den Kürbissen sieht sicher witzig aus. Dazu kam dann noch die kleine Spinne. Die Sonne habe ich letztendlich gegen einen Mond ausgetauscht, weil es für mich stimmiger war. Du siehst, man kommt durch das Verknüpfen von zwei Themengebieten manchmal auf sehr kuriose oder lustige Illustrationsideen! 🙂

Probier es doch auch mal aus und wenn Du Dein Ergebnis auf Instagram postet, dann tagge mich einfach mit @atelierroehling

Ich würde mich freuen! 🙂 Wenn Du magst, schreib mir einfach ein Kommentar oder eine Mail, welche Themen Du Dir rund um das Thema „Illustration“ noch auf meinem Blog wünschst.

Kreative Grüße von Ilka