0 22 34 – 98 99 0 66   |   info@atelier-roehling.de

Kreative Kollegen kreieren coolen Kram – Christine Reguigne

Kreative Kollegen kreieren coolen Kram – Christine Reguigne

Kreative Kollegen kreieren coolen Kram – Christine Reguigne

 

In meiner Interviewreihe „Kreative Kollegen kreieren coolen Kram“ durfte ich die wunderbare Christine Reguigne interviewen. Christine ist die Inhaberin von „Die Rätselschmiede“ und sie vermittelt Rätsel von Illustratoren und Künstler an verschiedenste Zeitschriften. Einige meiner Rätsel hat sie auch schon in die Zeitschriftenwelt gebracht. Die Zusammenarbeit ist mit ihr immer ein herzlicher und schöner Austausch. Allein deswegen musst Du dieses tolle Interview mit ihr unbedingt lesen. 😉

1. Vielleicht stellst Du Dich selber noch einmal kurz vor und erzählst meinen Lesern was Du beruflich machst?

Hallo, ich bin Christine, Jahrgang 66, und lebe seit 15 Jahren hoch oben im Taunus, wo es im Winter noch wunderbaren Schnee gibt. Nach einigen verschiedenen Angestellten-Jobs habe ich mich vor über 20 Jahren mit einer Rätselagentur für Printmedien, der Rätselschmiede, selbstständig gemacht. Was ganz klein anfing, ist inzwischen eine gut laufende Agentur mit ganz unterschiedlichen Kunden aus dem Bereich Zeitungen, Kundenmagazinen, Zeitschriften oder auch Werbeflyern. Mit einem wunderbaren Team von freien Künstlern biete ich ein buntes Sortiment von Schwedenrätsel, Kinderrätsel, Kolumnen, Horoskope, Comics und vielem mehr. Und ich muss schon sagen, es ist ein toller Job. Wer darf schon den ganzen Tag Rätsel lösen – oder sich ausdenken?

Mein zweiter Herzensjob ist das überregionale Frauennetzwerk, was ich vor 10 Jahren gegründet habe, die „Desperate Workwives – von Verzweiflung keine Spur“. Eine bunte Mischung querbeet durch alle Alters- und Berufsgruppen, mit einem sehr aktivem Online-Forum und einem bunten Offline-Leben. Gerade wenn man wie ich den ganzen Tag im Home-Office arbeitet, fehlen oft die Kollegen, der Tratsch zwischendurch, aber auch das Brainstorming mit anderen. Wer also ein wirklich klasse Netzwerk sucht, schaut gerne mal rein.

2. Ohne Kreativität geht es in diesem Beruf ja nicht ;), aber wann sprudelt die Kreativität so richtig bei Dir? Was hilft Dir dabei kreativ zu arbeiten?

Ich bin leider keine Illustratorin, mir gehen da jegliche Fähigkeiten ab. Aber ich hätte gerne mehr Kreativität in meinem Job. Da muss ich schon aufpassen, dass vor lauter „normalen Arbeiten“ wie Kundenakquise, Auftragsbearbeitung oder Steuer- und Verwaltungsarbeiten noch ausreichend Zeit bleibt, dass man selbst kreativ sein kann. Ich liebe es, mir neue Rätsel auszudenken oder grafisch zusammenzubasteln.
Und am besten kann ich das, wenn mein leider immer viel zu voller To-Do-Zettel abgearbeitet ist, ich mir einen frischen Vanille-Tee gekocht habe und der ganze Nachmittag nur für kreative Arbeiten gebloggt ist.
Aber fast noch kreativer werde ich, wenn ich eine richtig doofe Aufgabe erledigen muss und alles mehr Spaß macht, als das. Dann kommen mir immer die besten Ideen. Aufschieberitis macht kreativ!

 

3. Woraus schöpft Du Inspiration für neue berufliche Ideen?

Ich bin sehr viel im Netz unterwegs und stoße da oft auch auf Seiten, die ich gar nicht gesucht habe. Die mich aber direkt inspirieren oder zum Nachdenken anregen. Und ich meine jetzt gar nicht so typische Seiten wie Pinterest oder Instagram. Es sind eher Bilder oder Texte, die gar nicht als Inspiration gedacht waren, die aber irgendwas bei mir zum Brummen bringen.

 

4. Ganz ehrlich, die meisten kreativen Leute haben eine kleine Macke (zumindest beim Arbeiten 😉 ). Welche hast Du?

Eine Macke, da muss ich mal überlegen 🙂 Ich weiß nicht, ob es als Macke gilt, aber ich bin extrem ungeduldig, wenn ich mir erst mal etwas in den Kopf gesetzt habe. Wenn ich um 9 Uhr eine Idee habe, dann will ich diese bis 10 Uhr umsetzen. Und wenn man dann auf Dritte angewiesen ist, dann macht mich das völlig irre, wenn diese nicht in die Pötte kommen. Darum arbeite ich auch am liebsten alleine, da kann ich mein eigenes Tempo vorgeben. Aber das geht natürlich nicht immer.

 

5. Verbreitest Du in der Regal kreatives Chaos oder ist Dir Ordnung am Arbeitsplatz lieber? Wie arbeitest Du am liebsten?

Ganz klar: Ordnung. Ich liebe Ordnung. Bei mir muss immer alles sauber und sehr sortiert sein. Jeden Morgen mache ich mir einen Tagesplan und räume den Schreibtisch auf. Wenn hier Chaos herrscht, verliere ich direkt die Übersicht und auch die Lust am Arbeiten.

 

6. Manchmal passieren einem als Kreativer ja die kuriosesten Dinge. Was ist Dir schon einmal beruflich passiert, wo Du gedacht hast: „Das passiert mir gerade auch nur, weil ich eben diesen Beruf habe!“.

Einmal hat mir ein Apotheker ein Gratisheftchen sehr ans Herz gelegt. Es wären richtig tolle Rätsel drin. „Ja, die sind von mir.“ Stolz wie Bolle! Die Reaktionen sind immer genial, wenn ich erzähle, was ich hauptberuflich mache.

 

7. Was liebst Du an Deinem Beruf?

Die Selbstständigkeit. Die Freiheit, dann zu arbeiten, wann ich möchte. Die Freiheit, so viel oder wenig zu arbeiten, wie ich möchte. Die Mischung aus Kopfarbeit und Kreativität. Und kein cholerischer Chef im Hintergrund mit wirren Anweisungen. Ich muss für alles selbst gerade stehen, das gefällt mir sehr gut. Und ich liebe es, mir neue Sachen auszudenken, mich technisch irgendwo einzuarbeiten, wirre Ideen zu entwickeln.
Was ich aber auch liebe: Wenn ich einem meiner Künstler sagen kann, dass wieder etwas von ihm oder ihr abgedruckt wurde. Das macht mich froh und stolz. Der Markt ist nicht leicht und es gibt wie überall viele Billiganbieter. Aber da macht meine Agentur nicht mit, wir vermitteln nur qualitativ hochwertige Arbeit. Ist aber nicht immer einfach.

 

8. Welchen Tipp würdest Du anderen Kreativen geben, der für Dich gold wert war?

Wenn es dir wirklich wichtig ist, dann leg los. Es ist kaum etwas schlimmer, als irgendwann auf vertane Chancen zu blicken und unzufrieden mit sich selbst zu sein. Und hole dir so viel Hilfe, wie du bekommen kannst. Ehrliche Meinungen von Leuten, die sich auskennen. Höre dir alles an … und dann entscheide selbst 🙂

Höre nicht nur auf deine Freunde und Familie, die es oft nicht verstehen, was man da eigentlich macht. Oder dir ein verklärtes Feedback geben.

 

9. Auf welche Illustrationen hast Du Dich spezialisiert und wieso?

Ich habe viel mit Illustratoren und Illustratorinnen zu tun. Leider kann ich kaum einen geraden Strich zeichnen, darum habe ich mich schon gleich zu Beginn der Rätselschmiede mit Zeichnern zusammengetan, die für mich zeichnen. Anfangs nur nach meinen Vorgaben. Und ich habe dann ein komplettes Rätsel daraus erstellt. Schon bald hat die Agentur aber auch fertige Rätsel von Illustratoren angeboten. Zum Beispiel auch Rätsel von Ilka 🙂

 

10. Gibt es berufliche Ideen, Projekte in der nahen Zukunft, von denen Du uns schon erzählen möchtest/darfst? Wofür brennst Du beruflich gerade?

Derzeit arbeite ich an einer größeren Werbeaktion für die Rätselschmiede. Da will ich aber nicht zu viel verraten. Natürlich merke auch ich die Schwierigkeiten in den Printmedien und muss da immer gegensteuern.

Richtig brennen tue ich aber derzeit mehr für das Frauennetzwerk. Wir feiern in diesem Jahr unseren 10.ten Geburtstag, was für das schnelllebige Internet eine wirklich lange Zeit ist. Und dies natürlich mit einem rauschenden Fest. Dies bin ich derzeit am Organisieren und habe richtig Spaß daran.

 

Lieben Dank an Christine Reguine für dieses tolle Interview. 🙂

Links (Werbung)

Die Rätselschmiede
Unterhaltung für Printmedien
www.raetselschmiede.de

Desperate Workwives
Das unverzweifelte Frauennetzwerk
www.desperate-workwives.net

Wie ein Muster entsteht

Wie ein Muster entsteht

Muster zu erstellen macht mir eine Menge Spaß und deswegen nehme ich Dich heute einfach mal mit und zeige Dir wie ein Muster entsteht.
Muster Eiscreme im Sommer

Skizzenzeit – Yeah!

Wenn mir eine Idee für ein Muster im Kopf herumspukt, dann fertige ich immer erst eine Reihe von Skizzen an. In diesem Fall Eis in den verschiedensten Formen. Diese Skizzen überarbeite ich dann soweit, dass sie für meinen nächsten Arbeitsschritt passend sind.

Einzelteile in Hülle und Fülle

Über meine Skizzen lege ich jeweils ein neues Blatt Papier und zerlege diese in viele verschiedenste Einzelteile und Elemente. Ich weiß mittlerweile ganz gut, in wie viele Elemente ich meine Illustrationen aussplitten muss, damit alles nach dem Vektorisieren gut zusammenpasst. Am Anfang muss man damit etwas herumexperimentieren, aber das bekommt man schnell heraus.

Die Skizzen ziehe ich mit einem schwarzen Fineliner nach, das ist wichtig, denn so kann man sich viel Arbeit beim Scannen und Vektorisieren ersparen.

Jetzt wird alles gescannt! In schwarz/weiß und 1200dpi. Wenn der Scanner das nicht mitmacht, dann reichen auch weniger dpi.

Von den Pixeln zu den Vektoren

Sind meine Skizzen eingescannt, werden diese vektorisiert. Mein Vektorenprogramm macht aus meinen Pixlescanns nun Vektorgrafiken. Und dies sieht dann ungefähr so aus.

Die ganzen Einzelteile sehen noch nach nichts aus, oder?
Das ändert sich aber nun. Denn jetzt werden alle Einzelteile eingefärbt und dann dann zusammengesetzt.

Jetzt geht das Puzzlespiel los

Zuerst färbe ich alle Einzelteile ein und verziere diese teilweise mit den kleinen Elementen, die ich vorher gezeichnet habe.  Dann geht das Puzzlen los, aber wenn man sich an den Skizzen orientiert, findet jedes Einzelteil eigentlich recht schnell seinen Platz.

Muster für das Muster

Wenn ich die Einzelteile für die Illustrationen zeichne, dann zeichne ich dazu immer auch noch ein paar kleine Element wie Pünktchen, Wellenlinien und andere Dinge zum Verzieren der Einzelteile.

Alle Einzelteile fertig!

Und so sehen dann alle Einzelelemente aus plus ein paar Füllelemente für das komplette Muster.

Die fertigen Elemente platziere ich in einem neuen Dokument. Alle Einzelelemente werden dann markiert und Mittels Musterfunktion in meinem Programm in ein Muster umgewandelt. Das Muster passe ich dann noch an und verschiebe hier und da noch einzele Elemente, damit es auch schön aussieht.

Danach braucht man nur noch das Muster zu speichern und kann damit z.B. Flächen einfärben. 🙂

Und so sieht dann das fertige Muster aus! 🙂

Muster Eiscreme im Sommer
Erstellt Ihr auch Muster? Wie macht Ihr das ?
Bei Fragen und Anregungen, schreibt mir doch einfach eine Mail. Ich freue mich!
So entsteht eine Kinderbuchillustration

So entsteht eine Kinderbuchillustration

Heute zeige ich Dir, wie Schritt für Schritt eine Kinderbuchillustration entsteht.

1. Zuerst erstelle ich immer eine grobe Skizze. Oft ganz „altmodisch“ mit Bleistift auf Papier. Ich mag einfach die Haptik von Papier und diese Rauheit beim Zeichnen mit dem Bleistift.

1. Die Skizze scanne ich ein und zeichne in Photoshop dann auf einer eigenen Ebene die sogenannte Outline. Also einfach gesagt, eine Umrandungslinie.

3. Nun kann man ganz einfach die Skizze in der Photoshopdatei löschen oder ausblenden, falls man sie später im Arbeitsablauf noch einmal benötigen sollte.

4. Nun geht es an die Koloration der Illustration. Also es kommt Farbe ins Spiel. Für jedes Farbe lege ich eine eigene Ebene unter die Outlineebene an, damit ich nachher ggf. einzelne Farbfelder schnell umfärben kann.

5. Damit die Illustration nicht so platt aussieht, fühe ich nun Schatten und Lichter hinzu. So bekomme die Illustation Tiefe.

6. Nun fehlt noch der Hintergrund. Diesen lege ich wieder auf mehreren Ebenen an und füge weiche Überänge an. Bei Kinderbuchillustrationen benötigt man immer noch Platz für den Text und so wird nicht jeder Hintergrund vollflächig, also über die ganze Seite angelegt. 🙂

Hast Du Fragen zu meiner Arbeitsweise? Dann schreib´mir einfach einen Kommentar.

Kreative Grüße von

Ilka

Ein Schmetterling für Dich

Ein Schmetterling für Dich

Ein Schmetterling für Dich!

Da ich mich in den letzten Tagen so viel mit Schmetterlingen befasst habe, ist mir spontan die Idee zu einer Minichallenge gekommen.

Wenn Du selber digital zeichnest und Photoshop benutzt, dann lade Dir einfach meinen Schmetterlingsbrush runter. Einmal „stempeln“ und dann kannst Du nach Herzenslust den Schmetterling in Photoshop kolorieren und vielleicht in das Herz auch einen netten Spruch schreiben. 🙂

 

Lass´ uns einfach die Welt gerade jetzt etwas bunter machen!

Link zum Download für den Schmetterlingspinsel -> klick hier oder auf das Bild rechts klicken.

Wenn Du magst, benutze den Hashtag #einschmetterlingfürdichbyatelierroehling und tagge mich mit @atelierroehling
Ich freue mich auf Deinen Schmetterling!

Einfach auf das Bild klicken und den Schmetterlingspinsel runterladen. Er ist optimiert für eine Seite 210 mm x 210 mm 450dpi.

Kreative Kollegen kreieren coolen Kram – Melanie Kraft

Kreative Kollegen kreieren coolen Kram – Melanie Kraft

Melanie Kraft im Interview

 

Melanie Kraft illustriert wunderbare Illustrationen für Kinderbücher. Ich freue mich, dass das mit dem Interview geklappt hat, aber les´selber. 🙂

1. Vielleicht stellst Du Dich selber noch einmal kurz vor und erzählst meinen Lesern was Du beruflich machst?

Hi, ich bin Melanie, Erzieherin und Illustratorin aus dem schönen Rhein-Neckar-Kreis.
Neben dem Erzieherinnenberuf absolvierte ich ein Fernstudium in der Fachrichtung Kunst, bei dem Illustration einer der Schwerpunkte war. Den Beruf als Illustratorin übte ich viele Jahre eher als Hobby und nebenberuflich aus.
Im letzten Jahr habe ich mein Traum wahr werden lassen und mich hauptberuflich als Illustratorin für den Kinderbereich selbständig gemacht. YAAAAY!

2. Auf welche Illustrationen hast Du Dich spezialisiert und wieso?

Ich illustriere hauptsächlich für Kinder im Kindergarten- bis Grundschulalter.
Ganz besonders liebe ich es Tiere, Fabelwesen und fantasievolle Charaktere zu zeichnen und ihnen mit einer gewissen Niedlichkeit, aber auch Witz Leben einzuhauchen.
Ich mochte es selbst schon als Kind mich in andere Charaktere hineinzuversetzen und in andere Welten gedanklich einzutauchen. Das ist bis heute so geblieben. Hihi! 😊
Dieses Gefühl anderen jungen und junggebliebenen Menschen zu ermöglichen erfüllt mein Herz.

 

3. Ohne Kreativität geht es in diesem Beruf ja nicht ;), aber wann sprudelt die Kreativität so richtig bei Dir? Was hilft Dir dabei kreativ zu arbeiten?

Nachdem ich alle lästigen TOPS erledigt habe und mein Kopf wieder frei ist, kann ich mein „Kreativ-Türchen“ öffnen.
Sobald ich mich allerdings in der Natur aufhalte und dann noch wahnsinnig tolle, phantasievolle Gespräche mit meinem Mann austausche, fluppen die kreativen Ideen sofort in mein Hirn und können auch schon mal alle öden Alltagserledigungen SOFORT beiseite schieben. Find ich immer wieder verblüffend, aber auch richtig schön.

 

4.Woraus schöpft Du Inspiration für neue berufliche Ideen?

Tatsächlich inspiriert mich vor allem die Natur, die Tier- und Pflanzenwelt, die langjährige Arbeit mit Kindern, die Denkanstöße und Ideen meines Mannes, Filme, Musik und auch ganz einfach viele tolle Arbeiten anderer Kolleginnen und Künstler auf Pinterest oder Instagram.
Als Erzieherin besitze ich eine Menge Bilderbücher, die ich gerne immer wieder anschaue oder verbringe Zeit in der örtlichen Bibliothek.

 

5. Ganz ehrlich, die meisten kreativen Leute haben eine kleine Macke (zumindest beim Arbeiten 😉 ). Welche hast Du?

Ganz klar: mein Perfektionismus! Oft verzettel ich mich in kleinste Details und werde dann ungeduldig, wenn ich mich zu lange an etwas aufgehalten habe.
Ich sehe dann oft kein Ende bis alles sitzt und ich zufrieden bin. Zum Glück sorgen meine beiden Kater gerne mal für eine Zwangspause, indem sie mich an ihre regelmäßige Knuddel- und Schmusezeit erinnern. Miau! 😊

 

6. Verbreitest Du in der Regel kreatives Chaos oder ist Dir Ordnung am Arbeitsplatz lieber? Wie arbeitest Du am liebsten?

Ordnung gehört zu meinen wichtigsten Voraussetzungen, um einen produktiven Arbeitstag oder Arbeitsschritt zu beginnen.
Natürlich ist mein Schreibtisch während eines Projektes überladen, aber doch herrscht für mich eine absolute Struktur, um effektiv zu arbeiten.
Ich plane meine Woche immer grob durch und versuche am Ende meine Tagesziele zu erreichen.
Außerdem mag ich es, wenn meine Umgebung, in der ich arbeite, schön dekoriert ist, vielleicht ein Kerzchen brennt, Musik, oder je nach Arbeitsschritt, ein Podcast oder Hörspiel läuft.

 

7. Manchmal passieren einem als Kreativer ja die kuriosesten Dinge. Was ist Dir schon einmal beruflich passiert, wo Du gedacht hast: „Das passiert mir gerade auch nur, weil ich eben diesen Beruf habe!“.

Mmh, kurioses ist mir bisher noch nicht wirklich passiert. Außer man kann die Verwechslung zwischen Grafiktablet und einem Blatt Papier in ihrer Handhabung als kurios bezeichnen. 😊
Als ich noch analog zeichnete fand ich meinen Pinsel oft wieder in meiner Teetasse. Seit ich digital arbeite passiert es mir hin und wieder, dass ich bestimmte Fingerbewegungen auf einer analogen Skizze mache!

 

8. Was liebst Du an Deinem Beruf?

Einfach absolut ALLES!! Es war schon immer mein Traum mit meiner Leidenschaft Geld zu verdienen. Während des Zeichnens kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen. Ich liebe es einfach meine Ideen, mein Kopfkino von innen nach außen zu bringen und festzuhalten. Das war schon immer so seit ich einen Stift halten konnte.
Man kann mit der Kunst und dem Zeichnen so vieles wiederspiegeln, verarbeiten und sichtbar machen. Einfach Wahnsinn.
Vor allem liebe ich es aber, dass ich Kindern und anderen junggebliebenen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihre Sprache dabei fördern kann. Spielerisch lernen und das mit Spaß. Was gibt es Schöneres?
Es ist für mich so toll anderen und besonders Kindern helfen können zu wachsen und das mit Hilfe meiner Kunst, meiner Leidenschaft. Win-win sozusagen, oder? 😊
Natürlich gehört der Punkt „mein eigener Chef“ und zeitlich flexibel zu sein zu weiteren genialen Vorteilen meines Berufes, was ich nicht mehr missen wollte. Das ist für mich die Kirsche auf der Sahnetorte. 😉

 

9. Welchen Tipp würdest Du anderen Kreativen geben, der für Dich gold wert war?

Da habe ich so einige:

  • Sei mutig und zeige was du magst, was du kannst
  • Nehme Kritik an und wachse daran
  • Üben, üben, üben
  • Vernetze dich und schließe Kontakte zu anderen Kreativen, online und offline
  • Hab Geduld und gebe nicht auf
  • Sei dir und deiner Arbeit bewusst was es heißt „wert“ zu sein, denn du erschaffst mit deiner Kunst etwas ganz Besonderes!

 

10. Mit welchen Materialien arbeitest Du?

Mittlerweile arbeite ich digital mit einem Windows Surface und Photoshop. Manchmal entstehen meine Skizzen vorher analog mit einem Bleistift und Notizbuch.

 

11. Aller Anfang ist ja schwer, wie hast Du es geschafft so gut zeichnen zu können? Hast Du Tipps wie man seine Zeichenskills verbessern kann?

Ich zeichne schon gefühlt mein Leben lang und meine Malentwicklung wächst stetig weiter.
Ganz besonders große Schritte habe ich bemerkt, seit ich wieder mehr Zeit in meine Leidenschaft investiere und neue Techniken ausprobiere.
Ich recherchiere, beobachte viel und schaue mir auch gerne die Arbeiten anderer Künstler und Kollegen an, die in einem ähnlichen Stil wie ich zeichnen.

„Zeichne jeden Tag und du wirst Erfolge erkennen!“

 

12. Wenn Du einen Wunsch frei hättest, was würdest Du in Deinem beruflichen Kontext als Illustrator gerne noch (oder noch besser) können? Welche/s Projekt/Geschichte würdest Du gerne mal illustrieren?

Boa, so vieles! Ich bin sowieso ein Junkie was „neues lernen“ und „Wissen erweitern“ angeht.
Aber ich habe auch gelernt sich mit einer Sache erst einmal vertraut zu machen und sicher zu sein, bevor etwas Neues hinzukommen soll.
Ganz besonders besser werden möchte ich im „leichteren, mutigeren und schnelleren Arbeiten“, um effektiver zu sein. Meine „Perfektionismus-Macke“ verringern sozusagen. 😊
Ich möchte mich in Zukunft mit Vektorgrafiken, Schriften und Animation beschäftigen. Aber das hat noch ein bissl Zeit! 😉
Super gerne würde ich mal eine Weihnachts-Geschichte mit Tieren illustrieren oder ein Spiel mit zauberhaften Fabelwesen oder Monsterchen! Mal sehen was hoffentlich noch so kommt! 😊

Neues Buch – Im Morgenkreis durchs Jahr

Neues Buch – Im Morgenkreis durchs Jahr

Juhu! Vor einiger Zeit sind bei mir die Belegexemplares dieses Buches angekommen. Es ist immer wieder spannend, wenn man einen Karton aufmacht und man dort zum ersten Mal das fertige Buch sieht, an dem man Monate zuvor so eine lange Zeit gearbeitet hat. 🙂

In diesem Buch findet man eine Reihe von Ideen für den Morgenkreis mit Kindern z.B. im Kindergarten.

Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, diese Ideen illustrieren zu dürfen! 🙂

Momentan arbeite ich an neuen Buchprojekten, von denen ich bald hoffentlich mehr berichten kann.

Kreative Grüße sendet Dir
Ilka