Kinderbuchcover für mein neues Portfolio

Kinderbuchcover für mein neues Portfolio

In meinem neuen Portfolio fehlen noch ein paar Kinderbuchcover und so habe ich mich an diese Feenzeichnung gesetzt. 🙂 Anbei gibt es auch ein paar Schnappschüsse der Entstehung. Ich liebe es die einzelnen Elemente von Illustrationen mit Mustern und Strukturen zu versehen. 🙂 Das macht unheimlich viel Spaß! Die Pinsel die ich dafür benutze, entwerfe ich meistens selber. 🙂

Die Vorzeichnung und ein paar Einblicke in die Koloration der Illustration.

Malbuchseiten für mein neues Portfolio

Malbuchseiten für mein neues Portfolio

Ich gestalte unheimlich gerne kunterbunte Illustrationen, aber ich mag es auch mit klaren Linien Illustrationen für Malbücher zu gestalten. Diese Abwechslung bei meiner Arbeit als Illustratorin liebe ich. Von daher braucht mein neues Portfolio auch ein paar neue Malbuchseiten zum Vorzeigen. 🙂 Manchmal sieht das während der Arbeit ganz schön chaotisch aus, überall Elemente und Linien (siehe Bild oben), aber daraus entsteht dann irgendwann die fertige Malbuchseite. 🙂

Da wir uns ja mitten im Sommer befinden, war mir nach tropischen Pflanzen und Tieren. 🙂

 

Und so sieht eine Seite von meinen neuen Malbuchseiten aus. 🙂

Neue Illustrationen für mein Portfolio

Neue Illustrationen für mein Portfolio

Da ich meinen Newsletterleseren (wenn Du noch nicht angemeldet bist, dann schnell *da oben* anmelden ;), versprochen habe ein paar mehr Einblicke in meine Arbeit, als nur einmal im Monat, nutze ich dafür nun einfach meinen Blog. 🙂

Momentan arbeite ich an einem neuen Illustrationen für mein Portfolio, das ich im Herbst wieder an Verlage verschicken möchte. 🙂

Dafür habe ich nun erst einmal Illustrationen zusammengesucht, die in letzter Zeit für Bücher und andere Projekte entstanden sind, die zeigen, wie mein aktueller Illustrationsstil aussieht und die ich besonders gerne mag.

Diese zwei Illustrationen kommen sicherlich ins neue Portfolio. Sie stammen aus dem Buch“ Im Morgenkreis durch das Jahr: Neue Ideen für Frühling, Sommer, Herbst und Winter“,  das im Januar diesen Jahres beim Kaufmann Verlag erschienen ist.

Kreative Kollegen kreieren coolen Kram – Christine Reguigne

Kreative Kollegen kreieren coolen Kram – Christine Reguigne

Kreative Kollegen kreieren coolen Kram – Christine Reguigne

 

In meiner Interviewreihe „Kreative Kollegen kreieren coolen Kram“ durfte ich die wunderbare Christine Reguigne interviewen. Christine ist die Inhaberin von „Die Rätselschmiede“ und sie vermittelt Rätsel von Illustratoren und Künstler an verschiedenste Zeitschriften. Einige meiner Rätsel hat sie auch schon in die Zeitschriftenwelt gebracht. Die Zusammenarbeit ist mit ihr immer ein herzlicher und schöner Austausch. Allein deswegen musst Du dieses tolle Interview mit ihr unbedingt lesen. 😉

1. Vielleicht stellst Du Dich selber noch einmal kurz vor und erzählst meinen Lesern was Du beruflich machst?

Hallo, ich bin Christine, Jahrgang 66, und lebe seit 15 Jahren hoch oben im Taunus, wo es im Winter noch wunderbaren Schnee gibt. Nach einigen verschiedenen Angestellten-Jobs habe ich mich vor über 20 Jahren mit einer Rätselagentur für Printmedien, der Rätselschmiede, selbstständig gemacht. Was ganz klein anfing, ist inzwischen eine gut laufende Agentur mit ganz unterschiedlichen Kunden aus dem Bereich Zeitungen, Kundenmagazinen, Zeitschriften oder auch Werbeflyern. Mit einem wunderbaren Team von freien Künstlern biete ich ein buntes Sortiment von Schwedenrätsel, Kinderrätsel, Kolumnen, Horoskope, Comics und vielem mehr. Und ich muss schon sagen, es ist ein toller Job. Wer darf schon den ganzen Tag Rätsel lösen – oder sich ausdenken?

Mein zweiter Herzensjob ist das überregionale Frauennetzwerk, was ich vor 10 Jahren gegründet habe, die „Desperate Workwives – von Verzweiflung keine Spur“. Eine bunte Mischung querbeet durch alle Alters- und Berufsgruppen, mit einem sehr aktivem Online-Forum und einem bunten Offline-Leben. Gerade wenn man wie ich den ganzen Tag im Home-Office arbeitet, fehlen oft die Kollegen, der Tratsch zwischendurch, aber auch das Brainstorming mit anderen. Wer also ein wirklich klasse Netzwerk sucht, schaut gerne mal rein.

2. Ohne Kreativität geht es in diesem Beruf ja nicht ;), aber wann sprudelt die Kreativität so richtig bei Dir? Was hilft Dir dabei kreativ zu arbeiten?

Ich bin leider keine Illustratorin, mir gehen da jegliche Fähigkeiten ab. Aber ich hätte gerne mehr Kreativität in meinem Job. Da muss ich schon aufpassen, dass vor lauter „normalen Arbeiten“ wie Kundenakquise, Auftragsbearbeitung oder Steuer- und Verwaltungsarbeiten noch ausreichend Zeit bleibt, dass man selbst kreativ sein kann. Ich liebe es, mir neue Rätsel auszudenken oder grafisch zusammenzubasteln.
Und am besten kann ich das, wenn mein leider immer viel zu voller To-Do-Zettel abgearbeitet ist, ich mir einen frischen Vanille-Tee gekocht habe und der ganze Nachmittag nur für kreative Arbeiten gebloggt ist.
Aber fast noch kreativer werde ich, wenn ich eine richtig doofe Aufgabe erledigen muss und alles mehr Spaß macht, als das. Dann kommen mir immer die besten Ideen. Aufschieberitis macht kreativ!

 

3. Woraus schöpft Du Inspiration für neue berufliche Ideen?

Ich bin sehr viel im Netz unterwegs und stoße da oft auch auf Seiten, die ich gar nicht gesucht habe. Die mich aber direkt inspirieren oder zum Nachdenken anregen. Und ich meine jetzt gar nicht so typische Seiten wie Pinterest oder Instagram. Es sind eher Bilder oder Texte, die gar nicht als Inspiration gedacht waren, die aber irgendwas bei mir zum Brummen bringen.

 

4. Ganz ehrlich, die meisten kreativen Leute haben eine kleine Macke (zumindest beim Arbeiten 😉 ). Welche hast Du?

Eine Macke, da muss ich mal überlegen 🙂 Ich weiß nicht, ob es als Macke gilt, aber ich bin extrem ungeduldig, wenn ich mir erst mal etwas in den Kopf gesetzt habe. Wenn ich um 9 Uhr eine Idee habe, dann will ich diese bis 10 Uhr umsetzen. Und wenn man dann auf Dritte angewiesen ist, dann macht mich das völlig irre, wenn diese nicht in die Pötte kommen. Darum arbeite ich auch am liebsten alleine, da kann ich mein eigenes Tempo vorgeben. Aber das geht natürlich nicht immer.

 

5. Verbreitest Du in der Regal kreatives Chaos oder ist Dir Ordnung am Arbeitsplatz lieber? Wie arbeitest Du am liebsten?

Ganz klar: Ordnung. Ich liebe Ordnung. Bei mir muss immer alles sauber und sehr sortiert sein. Jeden Morgen mache ich mir einen Tagesplan und räume den Schreibtisch auf. Wenn hier Chaos herrscht, verliere ich direkt die Übersicht und auch die Lust am Arbeiten.

 

6. Manchmal passieren einem als Kreativer ja die kuriosesten Dinge. Was ist Dir schon einmal beruflich passiert, wo Du gedacht hast: „Das passiert mir gerade auch nur, weil ich eben diesen Beruf habe!“.

Einmal hat mir ein Apotheker ein Gratisheftchen sehr ans Herz gelegt. Es wären richtig tolle Rätsel drin. „Ja, die sind von mir.“ Stolz wie Bolle! Die Reaktionen sind immer genial, wenn ich erzähle, was ich hauptberuflich mache.

 

7. Was liebst Du an Deinem Beruf?

Die Selbstständigkeit. Die Freiheit, dann zu arbeiten, wann ich möchte. Die Freiheit, so viel oder wenig zu arbeiten, wie ich möchte. Die Mischung aus Kopfarbeit und Kreativität. Und kein cholerischer Chef im Hintergrund mit wirren Anweisungen. Ich muss für alles selbst gerade stehen, das gefällt mir sehr gut. Und ich liebe es, mir neue Sachen auszudenken, mich technisch irgendwo einzuarbeiten, wirre Ideen zu entwickeln.
Was ich aber auch liebe: Wenn ich einem meiner Künstler sagen kann, dass wieder etwas von ihm oder ihr abgedruckt wurde. Das macht mich froh und stolz. Der Markt ist nicht leicht und es gibt wie überall viele Billiganbieter. Aber da macht meine Agentur nicht mit, wir vermitteln nur qualitativ hochwertige Arbeit. Ist aber nicht immer einfach.

 

8. Welchen Tipp würdest Du anderen Kreativen geben, der für Dich gold wert war?

Wenn es dir wirklich wichtig ist, dann leg los. Es ist kaum etwas schlimmer, als irgendwann auf vertane Chancen zu blicken und unzufrieden mit sich selbst zu sein. Und hole dir so viel Hilfe, wie du bekommen kannst. Ehrliche Meinungen von Leuten, die sich auskennen. Höre dir alles an … und dann entscheide selbst 🙂

Höre nicht nur auf deine Freunde und Familie, die es oft nicht verstehen, was man da eigentlich macht. Oder dir ein verklärtes Feedback geben.

 

9. Auf welche Illustrationen hast Du Dich spezialisiert und wieso?

Ich habe viel mit Illustratoren und Illustratorinnen zu tun. Leider kann ich kaum einen geraden Strich zeichnen, darum habe ich mich schon gleich zu Beginn der Rätselschmiede mit Zeichnern zusammengetan, die für mich zeichnen. Anfangs nur nach meinen Vorgaben. Und ich habe dann ein komplettes Rätsel daraus erstellt. Schon bald hat die Agentur aber auch fertige Rätsel von Illustratoren angeboten. Zum Beispiel auch Rätsel von Ilka 🙂

 

10. Gibt es berufliche Ideen, Projekte in der nahen Zukunft, von denen Du uns schon erzählen möchtest/darfst? Wofür brennst Du beruflich gerade?

Derzeit arbeite ich an einer größeren Werbeaktion für die Rätselschmiede. Da will ich aber nicht zu viel verraten. Natürlich merke auch ich die Schwierigkeiten in den Printmedien und muss da immer gegensteuern.

Richtig brennen tue ich aber derzeit mehr für das Frauennetzwerk. Wir feiern in diesem Jahr unseren 10.ten Geburtstag, was für das schnelllebige Internet eine wirklich lange Zeit ist. Und dies natürlich mit einem rauschenden Fest. Dies bin ich derzeit am Organisieren und habe richtig Spaß daran.

 

Lieben Dank an Christine Reguine für dieses tolle Interview. 🙂

Links (Werbung)

Die Rätselschmiede
Unterhaltung für Printmedien
www.raetselschmiede.de

Desperate Workwives
Das unverzweifelte Frauennetzwerk
www.desperate-workwives.net

Wie ein Muster entsteht

Wie ein Muster entsteht

Muster zu erstellen macht mir eine Menge Spaß und deswegen nehme ich Dich heute einfach mal mit und zeige Dir wie ein Muster entsteht.
Muster Eiscreme im Sommer

Skizzenzeit – Yeah!

Wenn mir eine Idee für ein Muster im Kopf herumspukt, dann fertige ich immer erst eine Reihe von Skizzen an. In diesem Fall Eis in den verschiedensten Formen. Diese Skizzen überarbeite ich dann soweit, dass sie für meinen nächsten Arbeitsschritt passend sind.

Einzelteile in Hülle und Fülle

Über meine Skizzen lege ich jeweils ein neues Blatt Papier und zerlege diese in viele verschiedenste Einzelteile und Elemente. Ich weiß mittlerweile ganz gut, in wie viele Elemente ich meine Illustrationen aussplitten muss, damit alles nach dem Vektorisieren gut zusammenpasst. Am Anfang muss man damit etwas herumexperimentieren, aber das bekommt man schnell heraus.

Die Skizzen ziehe ich mit einem schwarzen Fineliner nach, das ist wichtig, denn so kann man sich viel Arbeit beim Scannen und Vektorisieren ersparen.

Jetzt wird alles gescannt! In schwarz/weiß und 1200dpi. Wenn der Scanner das nicht mitmacht, dann reichen auch weniger dpi.

Von den Pixeln zu den Vektoren

Sind meine Skizzen eingescannt, werden diese vektorisiert. Mein Vektorenprogramm macht aus meinen Pixlescanns nun Vektorgrafiken. Und dies sieht dann ungefähr so aus.

Die ganzen Einzelteile sehen noch nach nichts aus, oder?
Das ändert sich aber nun. Denn jetzt werden alle Einzelteile eingefärbt und dann dann zusammengesetzt.

Jetzt geht das Puzzlespiel los

Zuerst färbe ich alle Einzelteile ein und verziere diese teilweise mit den kleinen Elementen, die ich vorher gezeichnet habe.  Dann geht das Puzzlen los, aber wenn man sich an den Skizzen orientiert, findet jedes Einzelteil eigentlich recht schnell seinen Platz.

Muster für das Muster

Wenn ich die Einzelteile für die Illustrationen zeichne, dann zeichne ich dazu immer auch noch ein paar kleine Element wie Pünktchen, Wellenlinien und andere Dinge zum Verzieren der Einzelteile.

Alle Einzelteile fertig!

Und so sehen dann alle Einzelelemente aus plus ein paar Füllelemente für das komplette Muster.

Die fertigen Elemente platziere ich in einem neuen Dokument. Alle Einzelelemente werden dann markiert und Mittels Musterfunktion in meinem Programm in ein Muster umgewandelt. Das Muster passe ich dann noch an und verschiebe hier und da noch einzele Elemente, damit es auch schön aussieht.

Danach braucht man nur noch das Muster zu speichern und kann damit z.B. Flächen einfärben. 🙂

Und so sieht dann das fertige Muster aus! 🙂

Muster Eiscreme im Sommer
Erstellt Ihr auch Muster? Wie macht Ihr das ?
Bei Fragen und Anregungen, schreibt mir doch einfach eine Mail. Ich freue mich!