Wie zeichnet man einen Hasen?

Wie zeichnet man einen Hasen?

Heute gibt es eine Zeichenanleitung zum Thema Ostern. Ich zeige Dir, wie man ganz einfach einen süßen Hasen zeichnen kann. Viel Spaß dabei! 🙂

oie zeichnet man einen Hasen? – Schritt für Schritt

 

1. Zuerst zeichnest Du einen Kreis. Er muss nicht perfekt sein. An den Kreis zeichneste Du oben ein kleines Haarbüschel ran. Sp sieht der Hase nachher niedlicher aus.

 

2. An diesen Kreis zeichnest Du nun die Ohren. Zieh neben den Haaren jeweils einfach eine laaanggezogene Linie nach oben und dann in einem schönen Bogen wieder nach unten. Die Öhrchen dürfen ruhig etwas nach außen zeigen.
In die Öhrchen zeichnest Du nun mit etwas Abstand genau nach dem gleichen Prinzip eine zusätzliche Linie ein. So sieht das Ohr realistischer aus.

 

3. Nun zeichnen wir die Augen des Häschens. Dafür zeichnest Du in den Kopf zwei kreise als Augen. Also Pupillen kannst Du jeweils einen kleinen schwarzen Punkt zeichnen. Achte aber darauf, dass Du beide Punkte innerhalb der Augen an die gleiche Stelle zeichnest, sonst schaut nachher etwas komisch. 😉

 

4. Jetzt bekommt das Häschen seine Nase. dafür zeichnest Du unterhalb der Augen ein Dreieck ein mit schön abgerundeten Ecken. Dann den Mund, einfach einen geschwungenen Bogen und in der Mitte des Mundes, zeichnest Du ein nach unten geschwungenes „U“ als Zahn ein. In den Zahn noch eine mittige Linie und ein paar Barthaare und das Gesicht ist fertig.

 

5. Nun kommt der Körper des Hasen dran. Dafür zeichnest Du wieder ein „U“. Dieses mal ein dickes schön geschwungenes „U“ unten an den Kopf des Hasen.

 

6. Jetzt sin die Arme des Hasen an der Reihe. Zeichne dafür oben an den Körper eine etwas nach außen geschwungene Linie nach unten und verbinde diese wieder in einem schönen Schung mit dem Körper an der Seite. Wiederhole dies auf der anderen Seite.

 

7. Nun fehlen noch die Beine. Zeichen dafür unten an den Körper jeweils fast in der Mitte eine Linie etwas nach unten. Nun ziehst Du eine Linie nach außen und machst einen Schwung nach oben und zeichnest diesen zurück zur Mitte.
Wenn Du fast wieder an der ersten Linie angekommen ist, stoppst Du und ziehst die Linie hoch an den Körper. Dies wiederholst Du in die andere Richtung und zeichnest so, das zweite Bein.

 

8. Damit die Pfoten und die Beine auch wie Hasenpfoten und -beinchen aussehen, zeichne einfach zwei kleine Striche ein.

In den Körper kannst Du nun auch noch den etwas helleren Bauch des Hasens andeuten. Zeichne dafür einfach ein sehr geschwungenes „U“, das auf dem Kopf steht und schon ist Dein Häschen fertig.

Das hast Du super gemach!

Falls Du noch nicht ganz sicher ist beim Zeichnen, pause einfach den großen Hasen in der PDF-Anleitung ab und gehe dabei einen Schritt nach dem anderen durch.

Ein illustriertes Leben mit Kaktus & Co. – Folge 4

Ein illustriertes Leben mit Kaktus & Co. – Folge 4

Folge 4 – Monster haben keine 4 Augen

 

Ich arbeite gerade an Monstern. Süßen Monstern in jeglichen Formen. Meine kleinen Kakteenmonster auf meinem Arbeitstisch schlummern gerade und schnorcheln so vor sich hin. Mats ist unterwegs und Eckbert hängt wie immer über dem Schreibttisch und tut … nichts. Ob er auch schläft ist nicht zu erkennen, aber alles ist still und ich kann in Ruhe arbeiten. Ich liebe diese Stunden, in denen niemand anruft, keiner an der Tür klingelt und ich einfach zeichnen kann. Da kommt man oft in so einen Flow-Zustand, wo man die Zeit vergisst.

 

Ich zeichne gerade an einem grünen Monster, süß und knuddelig soll es werden, doch dann piekst es mich auf einmal am Arm und ich schrecke zusammen. „Mensch, Knubbel! Du sollst Dich doch nicht immer so anschleichen!“ Knubbel schaut mich mit seinen Kulleraugen kurz entschuldigend  an und meint dann:“Ich wollte doch nur deine Zeichnung genauer anschauen.“

 

Man will nicht meinen, wie neugierig Kakteeen sind. Na ja, ob alle Kakteen neugierig sind, weiß ich nicht, aber meine zwei hier auf alle Fälle! Damit Knubbel freie Sicht hat, ziehe ich meinen Arm etwas weg und lasse den kleinen Kaktus meine Monsterzeichnung begutachten.

 

„Da ist ein Auge zuviel!

 

Ich bin es ja gewöhnt, dass irgendwer auf meinem Schreibtisch immer etwas zu meinem Illustrationen zu sagen hat. Meistens haben meine Kakteen ein anderes Farbverständnis als ich oder sie meckern an den Proportionen rum. „Da ist ein Auge zuviel!“, meint Knubbel auf einmal und reisst mich aus meinen Gedanken. Ich schaue ihn an:“Das ist ein Monster, da ist es egal, wie viele Augen man zeichnet.“ „Nein!“, entgegnet Knubbel:“Ein Monster hat keine vier Augen! Wenn dann ein Auge, zwei oder drei Augen, aber keine vier!“ „Knubbel, wie viele echte Monster hast Du in deinem Leben eigentlich schon gesehen?“, frage ich ihn und hoffe, dass er merkt, welchen Unsinn er gerade redet.

„Noch keins, aber das weiß doch wirklich jeeeedeer, dass Monster keine 4 Augen haben!“, sagt Knubbel voller Überzeugung und schreit dann laut los:“Kooooonrad!“ Ich schrecke zusammen und Konrad wird aprupt aus dem Schlaf gerissen. „Was ist denn los?“, fragt er schläfrig.

 

Konrad ist ja eher besonnen und geht logisch an Dinge heran.

 

„Unsere Illustratorin hier, zeichnet gerade ein Monster mit vier Augen und meint, das wäre richtig!“, sagt Knubbel empört zu Konrad und wirft mir dabei einen vielsagenden Blick zu. Normalerweise ist Konrad ja eher besonnen und geht logisch an Dinge heran, von daher erwarte ich, dass er Knubbel nun daraufhinweist, wie abwegig seine Behauptung ist. Konrad hüpft nun auch an mein Zeichentablet heran und schaut auf mein gezeichnet Monster und sagt dann allen Ernstes:“Das würde ich aber nicht so lassen, es gibt wirklich keine Monster mit vier Augen!“.

 

„Leute, woher habt Ihr die Annahme, dass es keine Monster mit vier Augen gibt? Ihr habt doch noch nieeee nimmer nicht in eurem Leben ein Monster gesehen! Weil es keine ECHTEN Monster gibt?!“, entgegne ich jetzt schon leicht genervt. „Aber jeder weiß das! Monster haben ein Auge, manchmal zwei oder drei Augen. Es gibt sogar Monster mit 5 Augen, aber niemals mit 4 Augen! Das wäre doch dann viel zu symentrisch. Sowas passt nicht zu einem Monster!“, behauptet Konrad steif und fest. „Es gibt also Monster mit 5 Augen, aber nicht mit 4, weil das zu symentrisch ist? 2 Augen sind aber ok oder was?“, frage ich nochmal nach. Meine Kakteen nicken beide gleichzeitig zustimmend, als wären dies eindeutige Fakten und schauen mich dabei an, als würde ich schwer von Begriff sein.

Ich versuche es nochmal:“Wenn es aber doch keine echte Monster gibt, dann kann man sie doch zeichnen wie man will! Dann gibt es keine Regeln, wie was zu sein hat, denn es sind reine Phantasiewesen!“.

“Wenn DU dich zum Gespöt der Leute machen möchtest, BITTE!“

Knubbel und Korad schauen sich kurz an, verdrehen ihre Augen und seufzen dann laut. Dann sagt Knubbel zu mir:“Wenn DU dich zum Gespöt der Leute machen möchtest, BITTE! Aber sag´ nachher nicht, wir hätten dich nicht gewarnt!“. Beide drehen sich um un hüpfen wieder auf ihren Platz auf meinem Schreibtisch und damit ist die Diskussion, jedenfalls für meine Kakteen, beendet.

Ich bleibe ratlos zurück und schaue mir mein Monster noch einmal an. Ich seufze auch laut und ändere dann mein knuddeliges Monster mit vier Augen zu einem einem dreiäuigen Monster ab. Na ja, mit drei Augen sieht ein Monster ja auch ganz süß aus, oder?

 

Hallo! Ich bin Ilka und ich gestalte mit Leidenschaft kunterbunte Illustrationen für Verlage, Firmen und Werbekunden. In meiner Blogserie „Ein illustrieres Leben mit Kaktus und Co.“, erzähle ich über lustige Dinge aus meinem Illustratorenalltag. Immer dabei meine kleine verrückte Schreibtischbande.

Ilka – Illustratorin  
Knubbel und Konrad – Das lustige Kakteengespann
Mats – Mein munteres Eichörnchen
Eckbert – Unser stiller, aber liebenswürder Spinnenfreund

Die nächste Folge von „Ein illustriertes Leben mit Kaktus und Co.“ erscheint in vier Wochen.

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Ostergirlande mit lustigen Häschen

Ostergirlande mit lustigen Häschen

Mir war dieses Mal nach einer bunten Osterdeko, deswegen habe ich ein paar lustige Hasen illustriert und daraus eine Ostergirlande gebastelt. Hier gibt es die Bastelanleitung inklusive Vorlagen zum Download.

Du brauchst:
– Normales Druckerpapier
– Schere
– Kleber
– Nadel und Faden (idealerweise durchsichtiger Faden)
(Hinweis: Das Auffädeln der Girlande sollten Erwachsene übernehmen.)

 

1. Lade Dir meine Vorlage (siehe unten) herunter und drucke die Vorlagenblätter aus.

 

2. Klebe die Vorlagenblätter 1 und 2 sowie 3 und 4 aufeinander, sodass die Motive jeweils
nach außen zeigen und lasse alles gut trocknen.

 

3. Nun schneide alle Elemente aus und lasse dabei einen kleinen weißen Rand um die Elemente stehen.

 

4. Fädele nun die Elemente in der Reihen folge auf einen Faden. Ich habe jeweils oben in den weißen Rand mit der Nadel eingestochen, dann den Faden hinter dem Motiv und am unteren Rand wieder ein Loch gestochen, dass der Faden wieder hervorkam.

Die Elemente habe ich dann einfach mit einem Klebestreifen auf der Rückseite fixiert.

Viel Spaß beim Basteln.

Hier kannst Du die Vorlagenblätter runterladen.